Wie man die richtigen Parks auswählt

Tansanias Nord-Tour ist die Safari-Route, die sich die meisten Reisenden vorstellen, bevor sie jemals einen Fuß nach Ostafrika setzen: die Serengeti, der Ngorongoro-Krater, Tarangire, Lake Manyara und die Landschaften rund um Arusha. Es ist aus gutem Grund die berühmteste Safari-Route des Landes. Die Tierwelt ist außergewöhnlich, die Entfernungen sind im Vergleich zu abgelegeneren Regionen überschaubar, und die Route vereint einige der ikonischsten Landschaften Afrikas in einer Reise.

Doch die Nord-Tour wird auch leicht missverstanden.

Nicht jeder Park bietet dieselbe Art von Safari. Manche sind dramatisch und dicht an Wildtieren. Andere sind ruhiger, stimmungsvoller oder besser als Teil einer größeren Route zu verstehen. Eine gute Tansania-Safari bedeutet nicht, so viele Parks wie möglich abzuhaken. Es geht darum, die Orte zu wählen, die zum eigenen Tempo, Budget, zur Jahreszeit und zur Art von Erlebnis passen, die man sich erhofft.

Für mich liegt der Zauber der Nord-Tour im Kontrast: die offenen Ebenen der Serengeti, das umschlossene Drama des Ngorongoro, das Elefantenland von Tarangire, die weicheren Wald- und Seenlandschaften von Manyara und die rohe, fast unwirkliche Kante des Lake Natron. Zusammen zeigen sie, wie vielfältig der Norden Tansanias sein kann – wenn man jedem Ort erlaubt, mehr zu sein als nur eine weitere Pirschfahrt.

Was ist Tansanias Nord-Tour?

Tarangire National park

  • Entfernung von Arusha: ca. 120 km (etwa 1,5 Stunden Fahrt)

  • Größe: 2.900 km² – klein für Tansania, groß an Vielfalt

  • Bekannt für: Tarangire-Fluss, riesige Affenbrotbäume und die dichteste Tierwelt der Trockenzeit des Landes

Mit 2.900 km² ist er kleiner als seine berühmten Nachbarn, doch seine Mischung aus Affenbrotbaumhainen, offener Savanne und saisonalen Sümpfen fühlt sich endlos an. Der Tarangire-Fluss durchzieht den Park und wird in den trockenen Monaten zur einzigen verlässlichen Wasserquelle weit und breit.

Unsere „private“ Safari-Überraschung. An diesem Morgen stieg niemand sonst in unseren Jeep, sodass sich die Savanne wie unsere eigene anfühlte. Wir holperten an uralten Affenbrotbäumen und wolkenkratzerhohen Termitenhügeln vorbei, bevor die Ebenen vor Leben zu pulsieren begannen: zuerst Zebras und Gnus, dann Büffel, Impalas, schlaksige Giraffen und eine Truppe neugieriger Grüner Meerkatzen.

Wildtier-Highlights: Tarangire ist der Himmel für Elefanten – mehr als 300 Familienherden durchstreifen das Gebiet, und neben ihnen zu stehen, ist pures Glück. Löwen und Leoparden ruhen im Schatten, seltene Giraffengazellen spähen aus dem Gebüsch, und über 550 Vogelarten huschen durch den Himmel. Weil sich in der Trockenzeit (Juni–Oktober) alle Tiere am Fluss sammeln, kann sich Wildtierbeobachtung fast mühelos anfühlen.

Besuch des Tarangire-Nationalparks

Beste Reisezeit für den Tarangire-Nationalpark:

Trockenzeit: Die beste Reisezeit ist während der Trockenzeit von Juni bis Oktober, wenn sich die Tiere um den Tarangire-Fluss versammeln.

Hochsaison: Juli und August sind die absolute Hochsaison mit den meisten Besuchern.

Regenzeit: März und April sind die feuchtesten Monate mit weniger Besuchern. In diesen Monaten ist die Vegetation üppig und grün, und der Himmel soll bei Sonnenauf- und -untergängen besonders dramatisch sein.

Eintrittsgebühren und Kosten für den Tarangire-Nationalpark

Für 180 $ machten wir einen Tagesausflug in den Tarangire-Nationalpark mit dem lokalen Anbieter African Travel Tour in Arusha. Unser Paket beinhaltete einen komfortablen Safari-Jeep, Mittagessen und einen Guide.

Die Eintrittsgebühren für den Tarangire-Nationalpark betragen 53 $ inklusive Mehrwertsteuer. Die Mehrwertsteuer war ebenfalls bereits enthalten.

Der Tarangire-Nationalpark bietet einige recht teure Lodges auf dem Parkgelände. Es gibt jedoch auch einen Campingplatz. Daher können wir bei einem knappen Budget nur zu einem Tagesausflug ab Arusha raten.

Unterkünfte rund um Tarangire

Asmorein Hotel
Etwas abseits der ausgetretenen Pfade gelegen, ist Asmorein ein echtes Zuhause fern der Heimat, nah am Lake Babati. Die Aussicht ist atemberaubend.

Baobab Tented Camp

Direkt im Tarangire-Nationalpark gelegen, stehen zehn niedliche Zelte für Besucher bereit. Der Service ist großartig, und das Gefühl, die Tierwelt so nah zu hören, ist unbeschreiblich.

Ngorongoro Crater

  • Entfernung von Arusha: ca. 180 km (3,5–4 Stunden Fahrt)

  • Größe: 8.300 km² für das gesamte Ngorongoro-Schutzgebiet; der Kraterboden selbst umfasst rund 260 km²

  • Bekannt für: Die größte ununterbrochene vulkanische Caldera der Welt, Heimat der Big Five und reicher Maasai-Kultur

Der Ngorongoro-Krater, ein UNESCO-Weltkulturerbe, ist eine der dramatischsten Safari-Kulissen Afrikas. Entstanden durch einen eingestürzten Vulkan, ist er die größte intakte Caldera der Erde, mit steilen Kraterwänden, die ein natürliches Tierparadies umschließen, das sich wie eine eigene Welt anfühlt.

Tierwelt im Ngorongoro-Krater

Rund 30.000 Tiere leben dauerhaft im Krater, darunter Löwen, Elefanten, Zebras, Büffel, Flusspferde und das gefährdete Spitzmaulnashorn. Wegen des ganzjährigen Wassers und Grases ist die Tierbeobachtung unglaublich lohnend – selbst an einem einzigen Tag.

Jenseits des Kraters: Ngorongoro-Schutzgebiet

Das umliegende Ngorongoro-Schutzgebiet (NCA) erstreckt sich weit über den Krater hinaus und bietet eine der höchsten Großwilddichten Afrikas. Sanft gewellte Ebenen, Wälder und vulkanische Hügel beheimaten alles – von Giraffen und Geparden bis hin zu riesigen Gnuherden während der Kalbesaison.

Ein Einblick in das Leben der Maasai am Ngorongoro-Krater

Viele Touren schließen einen Besuch in einem Maasai-Boma ein – einer traditionellen Familienbehausung aus Lehm, Stöcken und Gras. Hier bekommt man einen kurzen, aber augenöffnenden Einblick in die Maasai-Kultur, in der das Vieh im Mittelpunkt des Alltags und des sozialen Status steht. Eine Gelegenheit zu verstehen, wie diese halbnomadischen Menschen in diesem Schutzgebiet mit der Tierwelt koexistieren.

Warum Ngorongoro besuchen?

Auch wenn die Eintrittsgebühren hoch sind und der Krater in den Hauptmonaten belebt wirken kann – die Wildtierdichte, die atemberaubende Landschaft und die kulturellen Einblicke machen es mehr als wett. Früh kommen, bei Morgengrauen hinabsteigen, und man wird mit diesem surrealen Moment belohnt, wenn sich der Morgennebel lichtet und der Kraterboden zum Leben erwacht. Ob auf einer kurzen Nord-Tour oder einer längeren Tansania-Safari – Ngorongoro ist ein Muss.

Besuch des Ngorongoro

Beste Reisezeit für den Ngorongoro-Krater

Ganzjährig reizvoll. Dank ganzjähriger Quellen und Grasflächen innerhalb der Caldera bietet der Ngorongoro-Krater in jedem Monat verlässliche Tierbeobachtungen.

Trockenzeit (Juni – September). Kurzes Gras und schrumpfende Wasserstellen ziehen die Tiere ins Offene und machen Sichtungen einfach. Die Morgen am Kraterrand können winterlich wirken – ein Fleece oder eine leichte Jacke einpacken.

Kleine Regenzeit, die „grüne“ Saison (Oktober – Dezember). Kurze Nachmittagsschauer färben die Hänge smaragdgrün, die Vogelwelt explodiert und die Besucherzahlen sinken. Fotografen lieben die frischen Farben und das weichere Licht.

Kalbzeit (Januar – Februar). Zehntausende Gnus bringen ihre Jungen in den umliegenden Ebenen zur Welt, und Raubtiere folgen. Dramatische Verfolgungsjagden und viel Action sind zu erwarten.

Große Regenzeit, Übergangszeit (März – Mai). Stärkere Regenfälle bedeuten schlammige Pisten und gelegentliche Schließungen, aber die Preise fallen und der Krater zeigt sich von seiner lebendigsten Seite. Wer Schauer nicht scheut, hat die Aussicht fast für sich allein.

Kurz gesagt. Für klassische, publikumswirksame Pirschfahrten Juni–September wählen. Wenn üppige Landschaft, Jungtiere oder niedrigere Preise wichtiger sind, die grünen oder Übergangsmonate anpeilen – nur auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereitet sein.

Eintrittsgebühren und Kosten für den Ngorongoro-Krater (Update 2025)

Parkeintritt: 60–70 USD pro Person und Tag

Krater-Servicegebühr: 250–295 USD pro Fahrzeug (für die Abfahrt in den Krater)

Fahrzeuggenehmigung (nur Schutzgebiet): etwa 40–50 USD pro Fahrzeug

Guide-Gebühren: üblicherweise 40–100 USD pro Tag

Camping: ab 30–60 USD pro Person

Lodges: beginnen bei etwa 150 USD pro Person, Mittelklasse bis Luxus

Der Ngorongoro liegt etwa 120 km von Arusha entfernt, Tagesausflüge sind also möglich – aber eine Übernachtung erlaubt Pirschfahrten bei Sonnenaufgang und weniger Menschen.

Kurzer Tipp: Die Gebühren können sich ändern, daher bei der Buchung immer bei der Lodge oder dem Safari-Veranstalter nachfragen.

Serengeti-Nationalpark

  • Entfernung von Arusha: ca. 325 km (7–8 Stunden Fahrt, 1 Stunde mit dem Buschflugzeug)
  • Größe: 14.750 km² – Tansanias größter Nationalpark
  • Bekannt für: Die Große Gnu-Wanderung, enorme Raubtierdichten und „endlose Ebenen“, die in Kenias Maasai Mara übergehen

Mit fast 15.000 km² stellt die Serengeti jeden anderen Park der Nord-Tour in den Schatten. Doch seine offenen Graslandschaften, Flusswälder und felsigen Kopjes fühlen sich überraschend vertraut an, sobald man über eine Pirschpiste holpert. Der Name stammt vom Maasai-Wort siringet, das „der Ort, an dem das Land ewig weiterläuft“ bedeutet. Ein Blick auf diesen Horizont genügt, um es zu verstehen.

Tierwelt im Serengeti-Nationalpark
  • Große Wanderung: Rund 1 Million Gnus plus Zebras und Gazellen ziehen das ganze Jahr über durch das Ökosystem; Flussüberquerungen erreichen ihren Höhepunkt von Juni bis September (Grumeti- und Mara-Fluss).
  • Raubtiere: Afrikas dichteste Populationen an Löwen, Geparden und Hyänen; Leoparden hängen in der Seronera über Akazienästen.
  • Vogelwelt: Über 500 Arten, von Gabelracken bis zu Sekretären, die durchs kurze Gras schreiten.

Besuch des Serengeti-Nationalparks

Beste Reisezeit für den Serengeti-Nationalpark

Den Besuch um die Große Wanderung herum zu planen, ist der Schlüssel, um die Serengeti von ihrer besten Seite zu erleben. Hier ein kurzer Überblick:

Januar – März: Kälberzeit in der südlichen Serengeti. Tausende Gnus gebären, was Raubtiere wie Löwen und Geparden anzieht. Gut für aktionsreiche Sichtungen.

Juni – Juli: Die Trockenzeit beginnt. Die Herden ziehen nordwestwärts und überqueren den Grumeti-Fluss – dramatische Begegnungen mit Krokodilen sind zu erwarten.

August – September: Höhepunkt der Wanderung in der nördlichen Serengeti. Die ikonischen Mara-Flussüberquerungen bieten unvergessliche Safari-Szenen.

Oktober – November: Die kleine Regenzeit beginnt. Die Herden ziehen wieder südwärts durch Lobo und Seronera. Weniger Besucher, gute Tierbeobachtung.

Dezember: Die Gnus kehren in die südlichen Ebenen zurück. Üppige Landschaften und aktive Raubtiere bereiten die Bühne für die Kälberzeit.

Tipp: Für Flussüberquerungen von Juni bis September reisen. Für weniger Menschen und reiche Landschaft die Übergangsmonate anpeilen.

Eintrittsgebühren und Kosten für die Serengeti

Parkgebühren: Internationale Besucher zahlen 70 USD pro Person und Tag für den Eintritt in den Serengeti-Nationalpark.

Fahrzeug & Guide: Etwa 40–100 USD für einen professionellen Guide plus 30–50 USD für Fahrzeuggenehmigung und Treibstoff.

Lodges im Park: Mittelklasse-Camps beginnen bei etwa 200–250 USD pro Person und Nacht; luxuriöse Zeltsuiten können über 1.000 USD liegen.

Tägliches Gesamtbudget: Eine klassische Mittelklasse-Safari im Park kostet 400–600+ USD pro Person (Parkgebühr + Guide + Fahrzeug + Lodge).

Unterkünfte rund um die Serengeti

Africa Safari Maasai Boma Camping

Wie der Name schon sagt, ist die Unterkunft von einem traditionellen Maasai-Boma inspiriert. Schaut euch um, und ihr werdet verstehen, warum; ihr seid mitten unter ihnen. Die runden Lehmhäuser mit Strohdächern sind einfach und solide, aber dennoch komfortabel.

Lake Manyara

Kurzinformationen

  • Entfernung von Arusha: ca. 125 km (etwa 2–2,5 Stunden Fahrt)

  • Größe: 330 km² (fast 200 km² davon ist der See selbst)

  • Bekannt für: Ausblicke auf die Rift-Valley-Steilwand, baumkletternde Löwen, ein alkalischer See voller Flamingos und Afrikas größte Paviantruppen

Mit nur 330 km² ist der Lake Manyara der kleinste Park auf Tansanias Nord-Tour, doch seine Landschaft wechselt im Minutentakt. In einem Moment ist man im kühlen Grundwasserwald, im nächsten streift man über offene Savanne oder entlang des glitzernden Seeufers. Der See – flach, alkalisch und berühmt für Flamingos – dehnt sich in der Regenzeit aus und kann in den trockenen Monaten fast völlig verschwinden und von Algen und rosa Vögeln wimmelnde Tümpel zurücklassen.

Wildlife highlights

  • Baumkletternde Löwen, die über der Hitze dösen

  • Riesige Paviantruppen, die am Straßenrand entlangstolzieren

  • Elefanten, die aus dichtem Wald für ein Schlammbad auftauchen

  • Saisonale Flamingo-Wolken sowie über 400 Vogelarten das ganze Jahr über

Warum Lake Manyara besuchen?

Zwei Stunden von Arusha entfernt und auf dem Weg zum Ngorongoro und zur Serengeti, ist Manyara die perfekte „Aufwärm“-Safari. Sie ist budgetfreundlich, selten überlaufen, und ihre Mischung aus Wald, See und Savanne bedeutet, dass man auf einer einzigen Pirschfahrt überraschend viel Tierwelt abhaken kann. An den Anfang der Nord-Tour stellen und in den Safari-Rhythmus hineingleiten – rosa Horizonte, Akazien-Silhouetten und vielleicht ein Löwe in den Baumwipfeln.

Besuch des Lake-Manyara-Parks

Beste Reisezeit für den Lake-Manyara-Nationalpark

Lake Manyara ist ein ganzjähriges Safariziel, aber das Erlebnis variiert je nach Jahreszeit und abhängig davon, was man sehen möchte.

Trockenzeit (Juni bis September):
Dies ist die beste Zeit für allgemeine Wildtierbeobachtung. Mit weniger Vegetation sind Tiere leichter zu entdecken, besonders Elefanten, Paviane und die berühmten baumkletternden Löwen des Parks. Die Straßen sind ebenfalls in besserem Zustand für Pirschfahrten.

Regenzeit (November bis Mai):
Die Landschaft wird üppig und grün und bietet atemberaubende Landschaft und weniger Besucher. Es ist die beste Zeit für Vogelbeobachtung, da Tausende Flamingos und Zugvögel den See erreichen. Die Kälberzeit bringt zudem neues Leben und erhöhte Raubtieraktivität.

Kurzer Tipp: In den Übergangsmonaten (Oktober oder Mai) besuchen, um eine Balance aus guter Wildtierbeobachtung, schöner Landschaft und niedrigeren Besucherzahlen zu genießen.

Eintrittsgebühren und Safari-Kosten für Lake Manyara (2024-25)

Parkeintrittsgebühr: 50 USD in der Hochsaison, 45 USD in der Nebensaison (zzgl. 18 % MwSt., meist etwa 59 USD pro Person)

Fahrzeug und Guide: 50–120 USD pro Tag, je nach Gruppengröße und Erfahrung

Trinkgelder: Etwa 10–25 USD pro Tag für Guide und Lodge-Personal einplanen

Geschätzte Tageskosten:

  • Gemeinsamer Tagesausflug ab Arusha: Etwa 180–220 USD pro Person, inklusive Transport, Guide, Parkgebühren und Mittagessen
  • Mittelklasse-Übernachtungssafari im Park: Beginnt bei etwa 325+ USD pro Person, inklusive Unterkunft
  • Budget-Option: In nahegelegenen Dörfern wie Mto wa Mbu wohnen (Lodges ab 80–150 USD) und für Tagesfahrten in den Park fahren – Gesamtkosten ab etwa 250 USD pro Person

Tipp: Für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in den Übergangsmonaten (Oktober oder Mai) besuchen, sich kleinen Gruppentouren anschließen oder direkt vor den Parktoren wohnen.

Unterkünfte rund um Lake Manyara

Foresight Eco Lodge

Als Gast kann man wilde Tiere auf Safari erleben, die Buschleute am Lake Eyasi oder die fröhlichen Kinder in einer Schule. Man kann zum Entspannen kommen, zum Erleben oder um sich mit helfenden Händen in der Gemeinschaft zu engagieren. Die Foresight Eco Lodge bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für aufgeschlossene Menschen.

Arusha National Park

Kurzinformationen
  • Entfernung von Arusha: ca. 30 km / 40 Minuten über eine asphaltierte Straße

  • Size: 552 km²

  • Bekannt für: dramatische Mount-Meru-Kulisse, Tansanias größte Giraffenpopulation und einfachen Tagesausflugszugang vom Safari-Drehkreuz Arusha

Warum den Arusha-Nationalpark besuchen?

Oft zugunsten der Serengeti oder des Ngorongoro ausgelassen, ist der Arusha-Nationalpark ein verstecktes Juwel – perfekt, wenn Zeit oder Budget knapp sind. Wenige Minuten nach Verlassen der Innenstadt von Arusha sucht man den üppigen Wald nach schwarz-weißen Colobusaffen ab oder beobachtet Giraffen, die über offenes Grasland schreiten. Weniger Menschen bedeuten, dass man an Aussichtspunkten verweilen, Vogelstimmen rund um die Momella-Seen lauschen und die vulkanische Silhouette des Mount Meru ohne eine Kolonne von Safari-Fahrzeugen in sich aufnehmen kann.

Wildlife Highlights
  • Giraffen: mehr als 700 – Tansanias dichteste Konzentration

  • Schwarz-weiße Colobusaffen: leicht im Blätterdach des Bergwaldes zu entdecken

  • Weitere Bewohner: Büffel, Buschböcke, Wasserböcke, Diademmeerkatzen sowie Flamingos, die die alkalischen Seen während der Regenzeit rosa färben

Besuch des Arusha-Nationalparks

Beste Reisezeit für den Arusha-Nationalpark

Die Tierbeobachtung ist das ganze Jahr über angenehm.

Trockenzeit: Von Juli bis Oktober. Es ist einfacher, Wildtiere zu sehen, die sich um Wasserstellen versammeln.

Regenzeit: Von März bis Mai. Der Park beheimatet verschiedene Zugvogelarten.

Eintrittsgebühren und Kosten für den Arusha-Nationalpark (2025)

  • Parkeintritt: 45 USD (Nebensaison) – 50 USD (Hochsaison) pro Erwachsenem, zzgl. 18 % MwSt.
  • Fahrzeug + Fahrer-Guide: etwa 50–120 USD pro Tag, je nach Gruppengröße
  • Einfache Hütten (Meru-Trek): etwa 30 USD pro Person und Nacht
  • Fußsafari-Ranger-Gebühr: üblicherweise 15–20 USD pro Person; Ganztages-Fußsafari-Pakete beginnen bei 200 USD pro Person, inklusive Parkgebühren, Guide und Fahrzeug
  • Trinkgelder: 10–25 USD pro Tag für Guide und Camp-Personal einplanen

Was ein Tagesausflug kostet
Eine gemeinsame 1-Tages-Safari ab Arusha – inklusive Parkeintritt, Fahrzeug, Guide, Mittagessen und MwSt. – liegt üblicherweise zwischen 180 und 220 USD pro Person.

Unterkünfte rund um den Arusha-Nationalpark

GREEN GARDEN GUEST HOUSE
Eingebettet in die bewaldeten Hänge des Mount Meru am Ufer des Lake Duluti, gibt es keinen besseren Ort, um die Schönheit und Pracht der tansanischen „Nord-Safari-Route“ in sich aufzunehmen.

Kipilili Homestay
Sehr niedliche Gastfamilien-Unterkunft direkt im Zentrum von Arusha. Tolle Lage, um Arusha und seine Umgebung zu erkunden, besonders gut für alle, die länger bleiben.

Praktische Reisetipps für eine Safari

Vor der Reise nach Tansania sollte man sich unbedingt ärztlich beraten lassen, da Malariarisiko und Empfehlungen von Reiseroute, Jahreszeit und persönlicher Gesundheit abhängen können. Grundsätzlich ist guter Mückenschutz wichtig: Insektenschutzmittel, lange Kleidung am Abend und Moskitonetze gehören vielerorts zum Alltag auf Safari. Allein auf Höhenlage oder trockenes Wetter sollte man sich nicht verlassen. Da sich medizinische Empfehlungen ändern können, lohnt sich vor der Reise immer ein aktueller Gesundheitscheck.

Für eine erste Reise durch den Northern Circuit sind fünf bis sieben Tage eine gute Orientierung. So bleibt genug Zeit, um Tarangire, den Ngorongoro-Krater und die Serengeti sinnvoll miteinander zu verbinden, ohne ständig nur zwischen den Parks unterwegs zu sein. Wer weniger Zeit hat, sollte lieber einzelne Stationen weglassen, statt zu viele Orte in kurzer Zeit unterzubringen. Besonders die Serengeti entfaltet ihre Wirkung erst mit ausreichend Zeit vor Ort.

Für eine erste Safari eignen sich besonders Tarangire, der Ngorongoro-Krater und die Serengeti. Zusammen bieten diese Parks große Elefantenherden, Baobab-Landschaften, offene Savannen, Raubkatzen und genau das klassische Safari-Gefühl, das viele mit Tansania verbinden. Lake Manyara lässt sich gut ergänzen, wenn es zur Route passt, während der Arusha-Nationalpark ideal für einen ruhigeren Einstieg nahe der Stadt ist. Lake Natron richtet sich eher an Reisende, die abgelegenere Landschaften, Flamingos und zusätzliche kulturelle Einblicke rund um die Maasai erleben möchten.

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Notwendig ist Swahili nicht, aber schon ein paar einfache Wörter verändern viele Begegnungen spürbar. Gerade außerhalb von Hotels und Safari-Lodges wirken Gespräche oft offener und herzlicher, wenn man einfache Begrüßungen auf Swahili nutzt. In touristischen Bereichen funktioniert Englisch zwar meist problemlos, Swahili schafft jedoch oft einen direkteren Zugang zum Alltag.

Die Trockenzeit zwischen Juni und Oktober gilt als beste Zeit für Tierbeobachtungen und unkompliziertes Reisen. Während der kurzen und langen Regenzeiten wird die Landschaft deutlich grüner und viele Orte ruhiger, gleichzeitig braucht man etwas mehr Flexibilität bei der Planung. Besonders die Übergangszeiten können sehr reizvoll sein, wenn die Route nicht zu eng geplant ist.

Weniger Gepäck ist auf Safari oft praktischer — wichtig ist jedoch eine gute Auswahl. Neutrale Kleidung, mehrere leichte Schichten, ein warmer Fleece für frühe Morgenstunden, Sonnenschutz, Fernglas, wiederverwendbare Trinkflasche, Insektenschutz sowie eine kleine Reiseapotheke gehören zur Grundausstattung. Morgens kann es überraschend kühl sein, während Nachmittage heiß und staubig werden. Kleidung zum Kombinieren ist deshalb meist sinnvoller als klassische „Safari-Outfits“. Auf grelles Weiß sollte möglichst verzichtet werden, da Staub darauf sofort sichtbar wird.

Für eine erste Reise durch den Northern Circuit sind fünf bis sieben Tage eine gute Orientierung. So bleibt genug Zeit, um Tarangire, den Ngorongoro-Krater und die Serengeti sinnvoll miteinander zu verbinden, ohne ständig nur zwischen den Parks unterwegs zu sein. Wer weniger Zeit hat, sollte lieber einzelne Stationen weglassen, statt zu viele Orte in kurzer Zeit unterzubringen. Besonders die Serengeti entfaltet ihre Wirkung erst mit ausreichend Zeit vor Ort.

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