Travel Tanzania - Things to do _-Safari

Ein Zusammentreffen mit den sog. „Big Five“, steht auf der Bucketlist vieler Reisender. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, den atemberaubenden Tieren dabei zuzuschauen, wie sie durch die Savanne ziehen und einfach ihrem täglichen Leben nachgehen.
Wir hatten keinen festen Reiseplan, sondern wollten einfach besondere Augenblicke in der Wildnis verbringen. Das Safariangebot ist genauso vielfältig, wie auch die Besucher der Nationalparks. Daher ist es oft nicht so einfach den richtigen Anbieter zu finden: Eine Safari kann zu der Reise deines Lebens zählen, so dass der Touranbieter weise gewählt sein sollte. Denn wie mit den meisten Situationen, ist das Umfeld entscheidend für alles oder nichts. Alleine in Arusha gibt es Hunderte Safarianbieter. Daher haben wir im Folgenden ein paar hilfreiche Informationen aufgeschrieben, die dir bei der richtigen Entscheidung helfen sollen.


1. Buche deine Safari vor Ort und lerne von den Einheimischen

Das was für viele typische Touristenziele zutrifft, trifft leider auch auf Arusha zu. Viele touristische Einrichtungen sind von Ausländern geführt. Auch die meisten Safaritourunternehmen in Tansania werden nicht von den Einheimischen geführt. Wir sind der festen Ansicht, dass Tourismus stets den lokalen Unternehmen und der dort lebenden Bevölkerung helfen soll. Es mag nicht häufig eine leichte Aufgabe sein, doch indem man sich für einen lokalen Anbieter entscheidet, geht man meist den ersten Schritt in die richtige Richtung. Doch es steckt nicht nur die ethische Überlegung dahinter, die Menschen vor Ort zu unterstützen, sondern diese Entscheidung kann sich auch für dich als Vorteil herausstellen. Die örtlichen Anbieter und Guides kennen sich besser aus in der Tierwelt und der Wildnis. Sie wissen mehr über die indigene Bevölkerung, die Geschichte des Landes, Gepflogenheiten und Erzählungen. Insbesondere bei Reisen in der Nebensaison bietet es sich an, seine Safari vor Ort zu buchen.


2. Finde das beste Preis – Leistungsverhältnis

Nachdem wir uns ein wenig erkundet hatten, entdeckten wir drei lokale Safaritouranbieter. Wir haben uns mit ihnen getroffen und die verschiedenen Angebote besprochen. Dabei waren wir offen für alle Formen der günstigeren, Budgetsafaris und entschieden uns schlussendlich für einen Tagesausflug in den Tarangire Nationalpark. Es ist wichtig, dass ihr dem Touranbieter eure Prioritäten nennt,  da zwei Tagesausflüge manchmal günstiger ausfallen können, als im Nationalpark zu übernachten. Weiterhin ist es wichtig, die Route zu kennen und zu wissen was bereits im Preis enthalten ist. Manche Anbieter bieten einige Safaritrips pro Tag an und andere widerum nur einen Einzigen. Wir entschieden uns für einen günstigeren Anbieter und hatten riesiges Glück mit unserer Auswahl. Wir hatten den Jeep ganz für uns allein.


3. Überprüfe das Fahrzeug und die weiteren Ressourcen

Üblicherweise werdet ihr während der Safari die meiste Zeit im Auto verbringen. Daher sind Komfort und eine gute Aussicht sehr wichtig. Folglich ist es wichtig nach der Art des Fahrzeuges zu fragen und wie viele Mitfahrer es maximal gibt. Grundsätzlich sind die 4×4 Landrover am gemütlichsten und bieten einen Fenstersitzplatz für jedermann.

Schließlich war unser Fahrer ausschlaggebend für die unverfälschte Safarierfahrung. Er hatte stets eine Antwort für unsere Fragen und teilte sein Wissen bereitwillig, bei jeder sich anbietenden Gelegenheit. Unser Guide Benjamin kannte alle geheimen Verstecke und er brachte großen Enthusiasmus bei der Suche nach den wilden Tieren mit. Zudem ist es eine gute Idee zu fragen, wo die Guides ausgebildet wurden. Wir haben in Arusha eines der bekanntesten Bildungszentren, mithin das „keyfield career centre“ besucht, und waren ziemlich beeindruckt von dem Ausbildungsangebot.

Falls du eine Safari zu Fuß planst oder eine Nachtsafari machen möchtest, so solltest du sicher gehen, dass der entsprechende Anbieter die notwendigen Genehmigungen hierzu hat.


4. Give back 

Wir waren positiv überrascht wie sehr die Menschen Tansanias bemüht sind, der Gemeinschaft etwas zurück zu geben und sie zu unterstützen. Viele Safari Unternehmen haben auch das Bedürfnis vieler Touristen erkannt, die etwas zurück geben wollen. Aus diesem Grund sind viele Anbieter auch in sozialen oder umweltpolitischen Projekten involviert. Frage die Unternehmen nach ihren laufenden Projekten und sammle Informationen über die Maßnahmen der Anbieter. Eine Safari ist eine unbeschreibliche Erfahrung. Doch sie fühlt sich umso besser an, wenn man ein Unternehmen mit sozialer Verantwortung wählt.

 

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