NEGRIL

Jamaikas bekanntester Strand, Parties und dramatische Sonnenuntergänge

Negril Backpacking Guide

Jamaikas populärster Küste befindet sich an der Westküste, genauer gesagt in Negril. Der weltweit auch als 7 Mile Beach bekannte Strand zog einst die Hippies und später den All-Inklusive-Tourismus an. Im Gegensatz zu Montego Bay dreht sich in Negril tatsächlich alles um den Tourismus. Obwohl der Tourismus in Negril seit Jahrzehnten boomt, hatte ich im November den Strand sowie die nahe liegenden Sehenswürdigkeiten fast für mich alleine.

Obwohl der Strand als auch die Sonnenuntergänge wunderschön waren, tat sich Negril schwer, mein Herz zu erobern. Im Zuge der starken Kommerzialisierung kam dem ehemaligen Fischerdörfchen der Charme abhanden und die zeitweise aufdringlichen Strandverkäufer kosten den ein oder anderen Nerv.

Nichtsdestotrotz konnte ich mich nach einigen Tagen für Negril erwärmen. Abseits des Trubels konnte ich nachts in meinem kleinen Häuschen das Zirpen der Grillen hören und noch etwas das Flair vergangener Zeiten spüren. Außerdem ist Negril ein praktischer Ausgangspunkt für Unternehmungen ins Umland! Die Orange Hills mit ihren riesigen, versteckten Marihuanaplantagen, zahlreiche Wasserfälle und ein „Blue Hole“ sind interessante Ausflugspunkte.

Meine Empfehlung: Wenn ihr euch entscheidet, nach Negril zu kommen, bringt ein bisschen Zeit und noch mehr Geduld mit. Die Stadt zog mich nicht automatisch in ihren Bahn. Um Negril besser zu verstehen, solltet ihr euch daher wirklich Zeit nehmen, Leute kennenzulernen und gemeinsam Negril zu erkunden.

Negril West End vs. 7 Mile Beach

Negrils 7 Mile Beach ist das Zentrum des All-Inklusive Tourismus. Entlang des tatsächlich nur 5 km langen Strand reihen sich Hotelkomplexe, Bars und Restaurants aneinander. Die Farbe des Wassers schimmert herrlich türkis und auch schwimmen kann man aufgrund der schwachen Strömung sehr gut. Die Sonnenuntergänge und Abendstunden am Strand sind wahrlich magisch.

In Negrils West End hingegen findest du zahlreiche kleinere Boutique Hotels, charmante Bars und Restaurants sowie Straßenstände. Ich fand den Vibe sehr viel entspannter und genoss häufig Sonnenuntergänge über den dramatischen Felsen. Schwimmen ist wegen der felsigen Küste hier nicht möglich.