Changemakers

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Warum wir gerne über Social Businesses sprechen

Auf unseren Reisen sind wir Menschen begegnet, die Hürden gegenüber standen, die wir uns gar nicht vorstellen können. Schwerste Armut, Gewalt oder eine fehlende elementare Grundversorgung. Wir sind beide in Deutschland aufgewachsen und man muss einfach zugeben: In Deutschland hat man es leichter. Ganz gleich wie schwer es ist.

In Ländern, wo die Herausforderungen sich stapeln und kaum ein Ausweg in Sicht ist, sind wir auf kreative Köpfe gestoßen. Inspirierende Menschen auf einer Mission.

Die Mikrounternehmer erzählen uns von ihren nachhaltigen Geschäftsideen. Ideen die häufig mit einer persönlichen Geschichte angefangen haben. Es war beeindruckend zu sehen, dass die Menschen eine intrinsische Motivation gefasst haben. Sie haben Leidenschaft und Hingabe dafür entwickelt eine Lösung zu finden, statt die Augen vor dem zu verschließen, was einen selbst nicht betrifft.

Wir möchten auf die nachhaltigen und zukunftsträchtigen Projekte aufmerksam machen. Mut und Unternehmergeist wecken.

Ein Social Business setzt sich für positive Veränderungen ein und strebt danach, eine sozialen Nutzen für jedermann zu schaffen. Dabei hat es nichts mit sozialer Verantwortung im Sinne der CRS – Corporate Social Responsibility zu tun, die man aus großen Konzernen kennt. Zudem sind Social Businesses im Gegensatz zu einer NGO, auch finanziell gesehen, viel tragfähiger, da sie sich selbst finanzieren.

Social Businesses schaffen Lösungen die nicht dem Kapitalismus dient, sondern dem Menschen. 

So glauben wir, dass jeder Zugang zu Trinkwasser, Strom, Bildung und medizinischer Versorgung haben sollte. Dabei machen oftmals kleine Veränderungen das Leben einer ganzen Gemeinschaft besser.

Und genau darum gehts: Ein Social Business verfolgt stets das Ziel eine dauerhafte Verbesserung der Lebensumstände zu schaffen.

Der Nobelpreisträger Muhammad Yunus war der erste, der tatsächlich ein Social Business definiert und etabliert hat. Er sah die soziale Ungerechtigkeit und wollte eine nachhaltige Lösung schaffen.

Letztendlich bietet ein Social Business mehr als nur ein Einkommen – es bietet Perspektiven für die Zukunft. Und diese Perspektiven möchten wir gerne mit dir teilen!

Social Businesses auf der Welt

In Tansania trafen wir Asya von Zanrec und Hans Robert, Gründer von Better Nationz.

Zanrec ist das einzige Entsorgungsunternehmen in Sansibar. Sie bieten nicht nur eine Lösung für die Abfallproblematik der Insel, sondern in Zusammenarbeit mit Hotels und lokalen Gemeinden bekämpft Zanrec ganze Berge von Müll. Zanrec befasst sich aber auch mit Gesundheitsfragen, durch Bildungsarbeit und Aufräumarbeiten.

Better Nationz ermöglicht es Touristen, mit positiven Auswirkungen zu reisen. Zusammen mit seinen Gästen baut Hans Robert „Hühnerställe“ für Witwen, alleinerziehende Mütter und HIV-Patienten auf und schafft damit die Voraussetzungen für eine nachhaltige Zukunft.

In Nicaragua trafen wir Solubrite, ein innovatives Technologieunternehmen, das buchstäblich Licht ins Dunkel bringt. Und REMO – eine Organisation die Frauen stärkt. Beide Unternehmen ermöglichen ein gewisses Maß an Unabhängigkeit und Unterstützung der gesamten Gemeinschaft. So bekommen mittellose, arme Menschen, Witwen und kranke Menschen eine Chance am normalen Wirtschaftsleben teilzunehmen.

Social Business tanzania: Zanrec

Zanrec - ein soziales Abfallwirtschaftssystem

Zanrec, das soziale Abfallwirtschaftssystem hat sie sich der Herausforderung angenommen, das Abfallproblem im Sansibar Archipel zu bewältigen
Impact Travel Tanzania

Better Nationz - Mikrounter­nehmerinnen frisch aus dem Ei geschlüpft

Viele Orte haben die Sehnsucht in uns geweckt, etwas zurückzugeben und der lokalen Gemeinschaft auf nachhaltige Weise zu helfen. Selbstverständlich waren wir begeistert als wir Hans Robert Gabriel kennengelernt haben, den Geschäftsführer von der “Better Nation” Stiftung.
Social Business Nicaragua - bringt Licht ins Dunkeln

Solubrite - wie die Sonne Leben verändert

Stell dir ein Leben ohne Strom vor. Versuche dich nur für eine Minute in diese Situation zu...Solubrite ist fest entschlossen, die abgeschiedensten Regionen Nicaraguas mit Licht und sauberer, umweltfreundlicher Solarenergie zu versorgen. Wir waren sehr gespannt auf unser Treffen mit Claudia Vallecillo, der Innovationsleiterin von Solubrite, und Mauricio Midence, dem Einsatzleiter von Solubrite in Nicaragua
social Business Nicaragua: REMO

REMO - Eine kleine Organisation, die Großes erreicht hat

REMO steht für „Red de mujeres de Ometepe“ übersetzt "Netzwerk für Frauen auf Ometepe". Es ist eine Organisation von den Inselfrauen für die Inselfrauen. Der Fokus ist dabei insbesondere darauf gerichtet Frauen aus häuslicher und sexueller Gewalt zu retten und Perspektiven zu schaffen.